Carboo4U Tipp – Carboo4U Bike Case – Jetzt im Angebot – Oberrohr Radtasche für alle Zwecke

2014_02_27 - Biken und Bike Case dirty

Immer dabei: Das Carboo4U Bike Case als neue Oberrohrtasche. Sie sichert eine optimale Verpflegung bei Wettkampf und Training.

Innen hat das Carboo4U Bike Case ein zusätzliches Reißverschlussfach für Geld, Schlüssel, etc., eben Platz für alles, was Sie beim Radfahren benötigen. Wasserabweisende Oberrohrtasche mit Reißverschluss u. stabilisierender Kunststoffverstärkung von Carboo4U Sporternährung im aerodynamischen Carboo4U-Design.
Die Tasche mit Reißverschluss lässt sich an nahezu jedem Fahrrad installieren. Sie bietet Platz für alle wichtigen Utensilien, auf die man ohne Umstände zugreifen will, wie z. B. Carboo4U Energieriegel, Carboo4U Performance Gels, Handy, etc.

Farbe des Carboo4U Bike Case: Blau mit Carboo4U-Swoosh. Das Carboo4U-blaue Bike-Case hat folgende Maße:

  • Höhe 7,6 cm
  • Länge 15,5 cm
  • Breite 4 cm

Carboo4U Bike Case – Oberrohr Radtasche Produktdetails:

  • Wasserabweisend und ultraleicht
  • Passt auf nahezu alle Fahrräder
  • Sicherer Halt am Oberrohr durch rutschhemmenden Gummiboden und vier Schlaufen
  • Kunststoffverstärkung sorgt für Formstabilität, kippt nicht zur Seite

Das Carboo4U Bike Case. Immer dabei. Natürlich auch beim nächsten Ausritt mit Ihrem neuen Rad…

Carboo4U Info – Apfelsaftschorle war gestern, aber was ist denn ein ideales Sportgetränk?

Carboo4U Info - Apfelsaftschorle war gestern, aber was ist denn ein ideales Sportgetränk?
Foto: Ralf Graner – Carboo4U Info – Apfelsaftschorle war gestern, aber was ist denn ein ideales Sportgetränk?

Unter angehenden Läufern und Ausdauersportlern heißt es, eine Apfelsaftschorle biete dem Körper alles, was er für eine große sportliche Anstrengung benötige. Versorgungsempfehlungen für Sportler werden häufig von sportlichen Vorbildern bestimmt. Wenn die besten Triathleten der Welt ein Produkt einer bestimmten Firma oder ein Getränk wie z.B. Apfelsaftschorle propagieren, dem eine leistungssteigernde Wirkung nachgesagt wird, so schenken ihm zahlreiche ambitionierte Sportler Glauben. Auch Mythen, wie die Apfelsaftschorle sei ein ideales isotonisches, leistungsförderndes Getränk, stehen im Raum. Stimmt das? Der Mix aus Apfelsaft und Wasser soll ein hervorragender Durstlöscher sein. Aber ist sie auch ein perfektes Sportgetränk? Nein! Es fehlen ihr ein paar wichtige Substanzen.

Keine Frage: Nach dem Sport oder an einem heißen Sommertag schmeckt eine Apfelsaftschorle besonders gut. Und wenn man sich so richtig angestrengt und damit Kalorien verbrannt hat, liefert der im Apfelsaft enthaltene Fruchtzucker neue Energie. Wer aber denkt, das Mixgetränk allein könne all die Substanzen, die der Körper bei einer außergewöhnlichen Belastung verliert, ersetzen, der irrt.

Wer Sport treibt, schwitzt.
Allgemein gilt: Trinken vor dem Durst! Zwischendurch, vor, während und nach sportlicher Betätigung sollte getrunken werden. Der Sportler verliert eben Flüssigkeit und wichtige Mineralstoffe. Und das bedeutet Leistungsverluste. Vor allem Natrium, das im gewöhnlichen Kochsalz steckt, sondert der Körper mit dem Schweiß ab. Eine gewöhnliche Apfelsaftschorle enthält jedoch kaum Natrium – auch nicht, wenn der Apfelsaft mit richtigem Mineralwasser gemixt wurde. Damit Wasser und Kohlenhydrate optimal aufgenommen und direkt in die Zellen transportiert werden können, ist Natrium einer der wichtigsten Bestandteile eines Sportgetränkes. Auf einen Liter Wasser sollten etwa 6-12 Prozent Kohlenhydrate und 400-800mg Natrium kommen. Das gemixte Getränk kann also allein den Natrium-Verlust nicht ausgleichen und ist deswegen gerade kein isotonisches Getränk. Selbstverständlich kann man eine Apfelsaftschorle doch noch in ein isotonisches Getränk verwandeln, indem man pro Liter Apfelsaftschorle circa 1/3 Teelöffel Kochsalz dazu mischt. Ob das dann noch schmeckt, ist zu bezweifeln.

Und während des Sports?
Die ersten 30 Minuten ist ein Getränk überflüssig. Dauert die schweißtreibende Anstrengung länger als eine Stunde, ist ein Sportgetränk zu empfehlen. Aber auch mit einer Extra-Portion Salz wird aus der Apfelsaftschorle immer noch kein perfektes Sportgetränk. Denn der Mix aus Apfelsaft und Mineralwasser enthält auch mehrere Gramm Fruchtsäure pro Liter. Für einen ausgeruhten Körper stellt Fruchtsäure in der Regel kein Problem dar. Anders ist dies jedoch, wenn der Organismus Hochleistung bringen muss – wie etwa beim Sport. Dann kann die Fruchtsäure für Unruhe im Magen sorgen und zu regelrechten Magenkrämpfen führen. Hintergrund ist, dass der Körper all seine Kräfte auf die Bewegung konzentriert und die Verdauung auf ein Minimum herunterfährt. Die Folge: Die Fruchtsäure wird nicht abgebaut und reizt den Magen.

Natürlich spricht dennoch nichts gegen eine Apfelsaftschorle beim Sport – vorausgesetzt, man hat kein Problem mit der Fruchtsäure. Aber: Apfelsaftschorle ist auch nicht gleich Apfelsaftschorle! Gerade bei bereits fertig gemixten Apfelsaftschorlen aus dem Getränkeregal kann es passieren, dass man eine Mogelpackung untergeschoben bekommt. Denn reiner Apfelsaft ist vergleichsweise teuer. Deswegen erhöhen manche Hersteller den Wasseranteil. Damit man davon nichts merkt, bessern sie den Geschmack mit Aromastoffen auf. Mit dem Fruchtanteil fehlt aber auch der Fruchtzucker, der für einen Energieschub beim Sport sorgen könnte. Solch eine Apfelsaftschorle hat noch weniger mit einem Fitnessgetränk zu tun als der Mix aus echtem Saft und Mineralwasser. Und nicht zu vergessen: Apfelsaftschorlen enthalten je nach Konzentration zu viel Zucker, den der Körper nicht braucht. Selbst in sehr guten Apfelsaftschorlen stecken bis zu 260 kcal/Liter und sie haben einen Zuckergehalt von ca. 15 Stück Würfelzucker je Liter.

Das ideale Sportgetränk trägt dazu bei, körperliche Leistungsfähigkeit in Training oder Wettkampf zu unterstützen und soll zu einer schnellstmöglichen Regeneration nach Belastungsende verhelfen. Daher ist für ambitionierte und Hochleistungs-Sportler eine Apfelsaftschorle definitiv nicht ausreichend. Sie versorgen ihren Köper zusätzlich mit isotonischen (isoton = gleich viel) Elektrolyt- und Sportgetränken. Die optimalen Sportgetränke bestehen neben Wasser aus einem Mix von Kohlenhydraten und Mineralstoffen. Das bedeutet: Die Getränke haben die gleiche Mischung an gelösten Teilchen (z.B. Glukose, Natrium) wie das Blut, was zur Folge hat, dass sie sehr schnell vom Körper aufgenommen werden. Bei starkem Schweißverlust empfehlen sich Getränke mit hohen hypotonischen Bestandteilen. Sie wirken in einer niedrigeren Konzentration als das Blut und führen zu einer Wasserbeschleunigungsaufnahme aus dem Darm. Flüssigkeiten in Form von Kaffee, Tee oder Energydrinks sind für den aktiven Sportler hingegen nicht geeignet. Die Inhaltsstoffe der Sportgetränke müssen leicht verdaulich und rasch verwertbar sein.

Text: Dr. Erbil Kurt

Der Autor Dr. Erbil Kurt (48) lebt und arbeitet in Uslar, ist verheiratet und Vater von drei Töchtern. Er ist seit vielen Jahren als leidenschaftlicher Ausdauersportler, Gesundheitspublizist sowie Diät- und Ernährungsexperte bekannt. Seine Firma Carboo4U betreut (inter)nationale Spitzensportler und Topteams aus den unterschiedlichsten Sportarten. Als Stoffwechselspezialist beschäftigt Dr. Kurt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Abnehmen und hat dazu das Infoportal FITTER INS LEBEN gegründet.