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FITTER INS LEBEN® Low Carb-Prinzip ohne Jojo-Effekt

FITTER INS LEBEN® Low Carb-Prinzip ohne Jojo-Effekt. Low Carb zu essen ist ein Trend, der sich inzwischen weltweit immer mehr durchsetzt. Wer etwas für seine schlanke Linie und Gesundheit tun möchte, verzichtet auf üppige Portionen Zucker und Stärke. Anstatt Fette zu vermeiden, geht es beim FITTER INS LEBEN ®-Low Carb-Prinzip um die Reduzierung von Kohlenhydraten bei der Nahrungsaufnahme. Statt Low Fat gilt jetzt Low Carb!

Dem kohlenhydratarmen Essen gehört die Zukunft. Darin sind sich viele Ernährungsexperten einig. Kohlenhydratreiches Essen hält nicht schlank!

Und wenn es darum geht Übergewicht loszuwerden, gibt es keine erfolgreichere Diät als die kohlenhydratarme. Ernährungsbewusste Menschen verzichten auf den Überkonsum von Pizza, Pasta und Süßigkeiten sowie vieler anderer raffinierter Verführer – und statt Fruchtsäften und Eistees trinken figurbewusste Menschen wieder mehr Wasser.

Kohlenhydrate sind nicht unersetzlich!

Es gibt Nährstoffe, die muss man mit der Nahrung zuführen, weil der Körper sie in seinem Stoffwechsel nicht selbst herstellen kann. Das sind die lebenswichtigen, essentiellen Nährstoffe. Dazu gehören alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Aminosäuren (Eiweißbausteine). Die Kohlenhydrate gehören nicht dazu!

Fast alle Gewebe und Zellen können ihre Energie aus Fett beziehen. Die Nervenzellen und das Gehirn können die notwendige Energie aus einem Abbauprodukt der Fette – den Ketosäuren – beziehen. Allein die roten Blutkörperchen und das Nierenmark sind auf Glukose angewiesen, da sie weder Fette noch Ketonkörper verwerten können.

Wir müssen also Kohlenhydrate zu keinem Zeitpunkt essen, denn sie sind nicht essentiell. Allerdings sollte man stets ausreichend Eiweiß für die Verzuckerung – d.h. die Umwandlung von Eiweiß in Kohlenhydrate – mit der Nahrung aufnehmen. Sonst werden die Eiweißbausteine (Aminosäuren) von den Muskeln abgezweigt  und zum Aufbau von Muskeln verwendet Dies sollte jedoch bei einer Diät nicht stattfinden.

Das FITTER INS LEBEN ®-Low Carb-Mehrphasenmodell bedeutet wenig Kohlenhydrate und weist auf eine spezielle Ernährung hin, die sehr wenige oder sogar keine Kohlenhydrate enthält. Meist wird eine solche Ernährung als Diät bevorzugt, kann aber auch für eine gesunde Lebensweise benutzt werden.

Kohlenhydrate werden im Verdauungsapparat zu Glukose zersetzt, werden dann über die Darmwand in den Blutkreislauf aufgenommen und im Körper verteilt. Dies veranlasst in Ihrem Körper die Produktion von Insulin, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Je schneller dieser Spiegel durch erhöhte Kohlenhydratzufuhr steigt, desto schneller sinkt er auch wieder. Denn je mehr Kohlenhydrate in den Körper aufgenommen werden, desto mehr Insulin wird ausgeschüttet, aber nicht komplett verbraucht. Das übrig gebliebene Insulin „verlangt“ nach Kohlenhydraten zum Abbau und daraus resultiert ein verfrühtes Hungergefühl. Andere wichtige Aspekte bei der hohen Insulinproduktion ist, dass der Körper Fett nicht verarbeitet, sondern nachhaltig speichert.

Werden überschüssige Kohlenhydrate bei der Ernährung vermieden, muss der Körper auf Vorräte zurückgreifen, die den täglichen Bedarf an Energie decken. Durch das spezielle FITTER INS LEBEN®-Low Carb-Mehrphasenmodell können Fettreserven des Körpers mobilisiert und in Energie umgewandelt werden. Ein Abbau der Fettzellen findet statt. Für eine erfolgreiche Umsetzung sollten Sie allerdings bei der Ernährung nichts weglassen, dass Ihnen das Gefühl des Wohlbefindens verleiht.

Weniger Kohlenhydrate = weniger Gewicht
Unzählige Studien belegen: Kohlenhydrate (Saccharide) sind die Energieträger der Nahrung. Sie  entstehen mit Hilfe von Sonnenenergie und Wasser aus Kohlenstoff. Der menschliche Körper benötigt eine kleine Menge an Kohlenhydraten, die für körperliche und geistige Beanspruchung wichtig sind, jedoch werden überschüssige Kohlenhydrate  als Reserve angespart.

© frank peters – Fotolia.com

Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel steigen, der durch die Produktion von Insulin wieder auf ein normales Niveau gebracht wird. Insulin ist für den Transport von Glukose in das Zellinnere zuständig, es hilft Leber und Muskeln in kurzer Zeit große Mengen an Traubenzucker aufzunehmen. Wenn Sie Kohlenhydrate bei Ihrer Ernährung reduzieren, können Sie nicht nur lästige Fettreserven abbauen, sondern können auch nachhaltig der Erkrankung an Diabetes vorbeugen.

Low Carb ist im Gegensatz zu anderen Diäten die gesündeste und effektivste Methode, um ein Wunschgewicht zu erreichen. Das Projekt FITTER INS LEBEN® soll Ihnen vermitteln, wie Sie Ihre schlanke und gesunde Linie ohne eine Mangelernährung beibehalten können. Menschliche Grundlagen des Überlebens und der Ernährung haben sich durch die Sesshaftigkeit grundlegend verändert. Der Mensch ist nicht geschaffen für eine solche Anhäufung an Zucker. Backwaren und Nudeln sind in der heutigen Zeit keine Ausnahme, sondern die Regel und ganze Kulturen ernähren sich täglich mit einem zu hohen Kohlenhydrat-Anteil. Aber auch verzüchtetes Gemüse, wie Kartoffen, Karotten, Erbsen oder Bohnen haben sich mit der Entwicklung des Menschen verändert.

Je weniger Kohlenhydrate, desto schwieriger das Durchhalten
Umso mehr man abnimmt, desto weniger Kohlenhydrate isst man. Doch Achtung vor Monotonie der kohlenhydratarmen Kost. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Akzeptanz der dauerhaften Verfügbarkeit oder dem Entzug von liebgewonnenen Lebensmitteln.

Es gilt: Mehr Eiweiß und weniger Kohlenhydrate zu essen sättigt stärker und hält länger satt. Und es macht zufriedener, denn nach eiweißreichen Mahlzeiten kommt das Verlangen nach Süßigkeiten gar nicht erst auf.

Warum? Zucker und Stärke machen nicht dauerhaft satt! Nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit meldet sich bald wieder der Appetit, der oft mit diversen Leckereien und Süßigkeiten gestillt wird. So summieren sich unsere Kohlenhydrate zu überflüssiger Energie, die in die Fettdepots abgeschoben wird. Die Rettungsringe wachsen nicht nur durch das Fett, sondern eben durch Zucker und Stärke, weil diese uns verführen, immer mehr zu essen – viel zu viel!

Zuckerfrei ist kein Problem

Wenn man über mehrere Tage zu wenig Kohlenhydrate zu sich nimmt, produziert der menschliche Organismus ersatzweise Ketonkörper. Diese werden aus den Fettsäuren zusammengebaut und sind ein angemessener Energieersatz für Glukose. Zusätzlich kann sogar aus Eiweiß Glukose hergestellt werden. Es geht eben auch ohne Zucker und Stärke. Auf die Kohlenhydrate kann man gut und gerne verzichten, das ist mittlerweile eindeutig geklärt.

„In einem Merkkasten“

Wenn wir unsere Muskeln nicht täglich arbeiten lassen, verbrennen sie keine Kohlenhydrate. Isst man aber weiter viele Kohlenhydrate, so wird daraus Fett, weil die Kohlenhydratspeicher schnell überfüllt sind. Wenn sie voll sind, gibt es keinen anderen Weg, als Kohlenhydrate in Fett umzuwandeln – gut sichtbar an Bauch, Hüfte, Po und weiteren Problemzonen. Zu viel Kohlenhydrate werden zu unserem erklärten Feindbild.

Alles um und mit dem menschlichen Körper herum hat sich fantastisch weiterentwickelt. Wir fliegen zum Mond, bauen Computer und haben zahlreiche Krankheiten erfolgreich bekämpfen können. Unsere Gene aber sind nur auf kleine Ess-Portionen mit wenig schnell verfügbaren Kohlenhydraten eingestellt. Der moderne Fast-Food-Konsum entspricht überhaupt nicht dem menschlichen Naturell.

Ausnahme: Sportler
Die Energiegewinnung aus Eiweiß und Fett verläuft deutlich langsamer und ist bei körperlicher Aktivität weniger effizient als die Energiebereitstellung aus Kohlenhydraten. Für intensiv arbeitende Muskeln ist die Glukose eine Art Supertreibstoff.

Carbo-Loading ist hier das Zauberwort, aber nur für Profis bzw. Leistungssportler, die zahlreiche Stunden in der Woche trainieren und dabei permanent  Kohlenhydrate verbrennen.

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Doch auch im Ausdauersport wie z.B. Marathon setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, Low Carb als Trainingsvorbereitung zu nutzen. Wenn man kohlenhydratarm trainiert, passen sich die Muskeln nach einigen Wochen an diese Situation an; sie lernen hohe Leistungen auch mit Fettverbrennung abzudecken. Damit spart der Körper seinen Supertreibstoff für absolute Leistungsspitzen. 1-2 Tage vor den Wettkämpfen werden dann aber doch Kohlenhydrate zugeführt. Zwei Ergebnisse dieser trainingsbegleitenden Ernährung: Erstens einen besseren Fettstoffwechsel und zweitens einen großen Kohlenhydratspeicher für den Zwischen- und Endspurt.

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Dr. Erbil Kurt, Gesundheitspublizist sowie Diät- und Ernährungsexperte

Dr. Erbil Kurt, 53,  ist seit vielen Jahren als Gesundheitspublizist sowie als Diät- und Ernährungsexperte in Deutschland bekannt. Seine Firma Carboo4U betreut deutsche und internationale Spitzensportler und Topteams aus den unterschiedlichsten Sportarten. Als Stoffwechselspezialist beschäftigt Dr. Kurt sich seit vielen Jahren mit dem Thema abnehmen und hat dazu das Infoportal FITTER INS LEBEN® gegründet. Anders als die üblichen Ernährungsratgeber ist FITTER INS LEBEN® Dank der Erfahrungen von Dr. Kurt aus dem Spitzensport auf die unbedingte Kombination auf angepasster Ernährung (Low Carb) und Bewegung ausgelegt.

Fitter Ins Leben Grundlagenwissen – Abnehmen mit dem Glykämischen Index – die Glyx Diät

Fitter Ins Leben Grundlagenwissen – Abnehmen mit mit dem Glykämischen Index. Wer schon einmal eine Diät gemacht hat weiß, dass sich zwar das Gewicht während einer Diät sich kontinuierlich verbessern kann, jedoch ist die Gefahr des sogenannten Jojo-Effekts danach oft groß. Ein Zauberwort in der Abnehmwelt ist der Glykämische Index. Der glykämische Index, auch GLYX oder GI genannt, ist eine wichtige Größe für eine ausgewogene Ernährung. Der glykämische Index, ist ein Maß dafür, wie schnell und wie stark ein Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lässt. Richtwert ist dabei Traubenzucker, der den stärksten Blutzuckeranstieg unter allen Lebensmitteln verursacht. Traubenzucker hat einen glykämischen Index (GI) von 100. Bananen zum Beispiel haben ungefähr einen Wert von 52. Sie lassen den Blutzucker – etwas vereinfacht gesagt – halb so schnell ansteigen wie Traubenzucker. Mit GLYX abnehmen bedeutet übrigens nicht zu hungern. Wer die richtigen Lebensmittel wählt, darf regelrecht schlemmen.


Enthält ein Lebensmittel viele schnell verwertbare Kohlenhydrate, ist auch sein GI eher weiter oben anzusiedeln. Neben Vollkornprodukten mit vielen Ballaststoffen verlangsamen auch Lebensmittel mit Fett oder Eiweiß den Blutzuckeranstieg.
Auch die Zubereitungsart ändert den glykämischen Index. Gekocht haben Kartoffeln einen höheren Wert als roh. Die Kohlenhydrate aus Kartoffelbrei gehen sogar noch schneller ins Blut über. Eine einfache Faustregel als Abschätzhilfe: Je stärker ein Lebensmittel verarbeitet ist, desto höher der GI.

Verzehrt man eine Mahlzeit mit hohem glykämischen Index, so kommt es zu einer starken Ausschüttung des Hormons Insulin, das den Zucker zu den Zellen transportiert. Gleichzeitig wird die Freisetzung von Glukagon, dem Gegenspieler des Insulins, gehemmt. Die Folge: Mehr Glukose wird in den Muskel- und Fettzellen gespeichert, und die Speicherung von Kohlenhydraten in Form von Glykogen wird angeregt. Man spricht von einer „anabolen Stoffwechsellage“, dem sogenannten Aufbaustoffwechsel. In Folge kann der Blutzuckerspiegel bis in den Bereich der Unterzuckerung absinken – man spricht von der Talfahrt des Blutzuckers. Die körpereigenen Hormone steuern gegen und signalisieren: neue, energiereiche Nahrung zuführen! Dabei ist die letzte Mahlzeit mitunter noch gar nicht lange her.

Dieser Kreislauf begünstigt das Entstehen von Übergewicht. Zudem wird vermutet, dass regelmäßige Mahlzeiten mit hohem glykämischen Index eine Verschiebung von der Fettverbrennung hin zur Energiegewinnung aus Kohlenhydraten begünstigen.
Der glykämische Index ist ein Prozentwert. Zu seiner Bestimmung wird gemessen, wie sehr der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von 50 Gramm Kohlenhydraten aus einem bestimmten Lebensmittel ansteigt. Als Referenzwert, der gleich 100 Prozent gesetzt wird, wird der Anstieg des Blutzuckerspiegels nach der Aufnahme von 50 Gramm Glukose betrachtet.

Schaut man sich eine GI-Tabelle an, die nur den GI angibt, so bekommt man bei einigen Lebensmitteln einen kleinen Schrecken: Möhren beispielsweise haben einen GI von 47, brauner Reis von 55. Betrachtet man jedoch die Menge an Möhren, die man aufnehmen müsste, um 50 Gramm Kohlenhydrate aufzunehmen, relativiert sich diese Zahl wieder.

Um auch die Menge des verzehrten kohlenhydrathaltigen Lebensmittels zu berücksichtigen, wurde der Begriff “glykämischer Load/Last“ (GL) eingeführt. Der GL bezieht sich auf die glykämische Gesamtbelastung einer tatsächlich verzehrten Portion eines Lebensmittels, also zum Beispiel auf eine Scheibe Weißbrot (30 g) oder eine Portion Reis (50 g). Bei den Tabellenwerten basiert der GL auf einer festgelegten Standardportion. Er ist definiert als das Produkt aus dem GI (%) eines Lebensmittels und dem Kohlenhydratgehalt (g) der Portion.

Zum Beispiel:
1 Scheibe Weißbrot (GI = 73 %) enthält 14 g Kohlenhydrate:
Grundsätzlich gilt: Kohlenhydrate mit einem niedrigen GI-Wert helfen, überflüssige Pfunde loszuwerden und mehr Energie zu gewinnen. GL = 0,73 x 14 = 10,2

Wer mit einer GLYX Diät abnehmen will, sollte reich an Vitaminen und Eiweißen in den Tag starten. Bei einer GLYX Diät gilt das Rezept, dass mindestens 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht täglich zu sich genommen werden sollte. Zum Frühstück sind dementsprechend frisches Obst in Kombination mit Buttermilch, Sojamilch oder Kefir ideal. Zum Mittagsessen darf gemäß dem GLYX Rezept vor der Hauptspeise zusätzlich eine Gemüsesuppe oder ein Teller Salat verspeist werden. Beilagen wie etwa Kartoffeln, Nudeln (al dente) oder Reis sollten am besten als kleinen Portionen verspeist werden. Gemüse darf dagegen als Beilage in großen Mengen gegessen werden.

Lebensmittel mit niedrigem GI-Wert
GI-/GL-Wert

Haferkekse 54/9
Mais 53/7
Vollkornbrot mit ganzen Körnern 52/10
Erbsen 48/3
Möhre 47/3
Reis 47/17
Apfel 38/6
Spaghetti 38/18
Linsen 30/5
Joghurt 27/3
Erdnüsse 14/1