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FITTER INS LEBEN® Low Carb-Prinzip ohne Jojo-Effekt

FITTER INS LEBEN® Low Carb-Prinzip ohne Jojo-Effekt. Low Carb zu essen ist ein Trend, der sich inzwischen weltweit immer mehr durchsetzt. Wer etwas für seine schlanke Linie und Gesundheit tun möchte, verzichtet auf üppige Portionen Zucker und Stärke. Anstatt Fette zu vermeiden, geht es beim FITTER INS LEBEN ®-Low Carb-Prinzip um die Reduzierung von Kohlenhydraten bei der Nahrungsaufnahme. Statt Low Fat gilt jetzt Low Carb!

Dem kohlenhydratarmen Essen gehört die Zukunft. Darin sind sich viele Ernährungsexperten einig. Kohlenhydratreiches Essen hält nicht schlank!

Und wenn es darum geht Übergewicht loszuwerden, gibt es keine erfolgreichere Diät als die kohlenhydratarme. Ernährungsbewusste Menschen verzichten auf den Überkonsum von Pizza, Pasta und Süßigkeiten sowie vieler anderer raffinierter Verführer – und statt Fruchtsäften und Eistees trinken figurbewusste Menschen wieder mehr Wasser.

Kohlenhydrate sind nicht unersetzlich!

Es gibt Nährstoffe, die muss man mit der Nahrung zuführen, weil der Körper sie in seinem Stoffwechsel nicht selbst herstellen kann. Das sind die lebenswichtigen, essentiellen Nährstoffe. Dazu gehören alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Aminosäuren (Eiweißbausteine). Die Kohlenhydrate gehören nicht dazu!

Fast alle Gewebe und Zellen können ihre Energie aus Fett beziehen. Die Nervenzellen und das Gehirn können die notwendige Energie aus einem Abbauprodukt der Fette – den Ketosäuren – beziehen. Allein die roten Blutkörperchen und das Nierenmark sind auf Glukose angewiesen, da sie weder Fette noch Ketonkörper verwerten können.

Wir müssen also Kohlenhydrate zu keinem Zeitpunkt essen, denn sie sind nicht essentiell. Allerdings sollte man stets ausreichend Eiweiß für die Verzuckerung – d.h. die Umwandlung von Eiweiß in Kohlenhydrate – mit der Nahrung aufnehmen. Sonst werden die Eiweißbausteine (Aminosäuren) von den Muskeln abgezweigt  und zum Aufbau von Muskeln verwendet Dies sollte jedoch bei einer Diät nicht stattfinden.

Das FITTER INS LEBEN ®-Low Carb-Mehrphasenmodell bedeutet wenig Kohlenhydrate und weist auf eine spezielle Ernährung hin, die sehr wenige oder sogar keine Kohlenhydrate enthält. Meist wird eine solche Ernährung als Diät bevorzugt, kann aber auch für eine gesunde Lebensweise benutzt werden.

Kohlenhydrate werden im Verdauungsapparat zu Glukose zersetzt, werden dann über die Darmwand in den Blutkreislauf aufgenommen und im Körper verteilt. Dies veranlasst in Ihrem Körper die Produktion von Insulin, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Je schneller dieser Spiegel durch erhöhte Kohlenhydratzufuhr steigt, desto schneller sinkt er auch wieder. Denn je mehr Kohlenhydrate in den Körper aufgenommen werden, desto mehr Insulin wird ausgeschüttet, aber nicht komplett verbraucht. Das übrig gebliebene Insulin „verlangt“ nach Kohlenhydraten zum Abbau und daraus resultiert ein verfrühtes Hungergefühl. Andere wichtige Aspekte bei der hohen Insulinproduktion ist, dass der Körper Fett nicht verarbeitet, sondern nachhaltig speichert.

Werden überschüssige Kohlenhydrate bei der Ernährung vermieden, muss der Körper auf Vorräte zurückgreifen, die den täglichen Bedarf an Energie decken. Durch das spezielle FITTER INS LEBEN®-Low Carb-Mehrphasenmodell können Fettreserven des Körpers mobilisiert und in Energie umgewandelt werden. Ein Abbau der Fettzellen findet statt. Für eine erfolgreiche Umsetzung sollten Sie allerdings bei der Ernährung nichts weglassen, dass Ihnen das Gefühl des Wohlbefindens verleiht.

Weniger Kohlenhydrate = weniger Gewicht
Unzählige Studien belegen: Kohlenhydrate (Saccharide) sind die Energieträger der Nahrung. Sie  entstehen mit Hilfe von Sonnenenergie und Wasser aus Kohlenstoff. Der menschliche Körper benötigt eine kleine Menge an Kohlenhydraten, die für körperliche und geistige Beanspruchung wichtig sind, jedoch werden überschüssige Kohlenhydrate  als Reserve angespart.

© frank peters – Fotolia.com

Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel steigen, der durch die Produktion von Insulin wieder auf ein normales Niveau gebracht wird. Insulin ist für den Transport von Glukose in das Zellinnere zuständig, es hilft Leber und Muskeln in kurzer Zeit große Mengen an Traubenzucker aufzunehmen. Wenn Sie Kohlenhydrate bei Ihrer Ernährung reduzieren, können Sie nicht nur lästige Fettreserven abbauen, sondern können auch nachhaltig der Erkrankung an Diabetes vorbeugen.

Low Carb ist im Gegensatz zu anderen Diäten die gesündeste und effektivste Methode, um ein Wunschgewicht zu erreichen. Das Projekt FITTER INS LEBEN® soll Ihnen vermitteln, wie Sie Ihre schlanke und gesunde Linie ohne eine Mangelernährung beibehalten können. Menschliche Grundlagen des Überlebens und der Ernährung haben sich durch die Sesshaftigkeit grundlegend verändert. Der Mensch ist nicht geschaffen für eine solche Anhäufung an Zucker. Backwaren und Nudeln sind in der heutigen Zeit keine Ausnahme, sondern die Regel und ganze Kulturen ernähren sich täglich mit einem zu hohen Kohlenhydrat-Anteil. Aber auch verzüchtetes Gemüse, wie Kartoffen, Karotten, Erbsen oder Bohnen haben sich mit der Entwicklung des Menschen verändert.

Je weniger Kohlenhydrate, desto schwieriger das Durchhalten
Umso mehr man abnimmt, desto weniger Kohlenhydrate isst man. Doch Achtung vor Monotonie der kohlenhydratarmen Kost. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Akzeptanz der dauerhaften Verfügbarkeit oder dem Entzug von liebgewonnenen Lebensmitteln.

Es gilt: Mehr Eiweiß und weniger Kohlenhydrate zu essen sättigt stärker und hält länger satt. Und es macht zufriedener, denn nach eiweißreichen Mahlzeiten kommt das Verlangen nach Süßigkeiten gar nicht erst auf.

Warum? Zucker und Stärke machen nicht dauerhaft satt! Nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit meldet sich bald wieder der Appetit, der oft mit diversen Leckereien und Süßigkeiten gestillt wird. So summieren sich unsere Kohlenhydrate zu überflüssiger Energie, die in die Fettdepots abgeschoben wird. Die Rettungsringe wachsen nicht nur durch das Fett, sondern eben durch Zucker und Stärke, weil diese uns verführen, immer mehr zu essen – viel zu viel!

Zuckerfrei ist kein Problem

Wenn man über mehrere Tage zu wenig Kohlenhydrate zu sich nimmt, produziert der menschliche Organismus ersatzweise Ketonkörper. Diese werden aus den Fettsäuren zusammengebaut und sind ein angemessener Energieersatz für Glukose. Zusätzlich kann sogar aus Eiweiß Glukose hergestellt werden. Es geht eben auch ohne Zucker und Stärke. Auf die Kohlenhydrate kann man gut und gerne verzichten, das ist mittlerweile eindeutig geklärt.

„In einem Merkkasten“

Wenn wir unsere Muskeln nicht täglich arbeiten lassen, verbrennen sie keine Kohlenhydrate. Isst man aber weiter viele Kohlenhydrate, so wird daraus Fett, weil die Kohlenhydratspeicher schnell überfüllt sind. Wenn sie voll sind, gibt es keinen anderen Weg, als Kohlenhydrate in Fett umzuwandeln – gut sichtbar an Bauch, Hüfte, Po und weiteren Problemzonen. Zu viel Kohlenhydrate werden zu unserem erklärten Feindbild.

Alles um und mit dem menschlichen Körper herum hat sich fantastisch weiterentwickelt. Wir fliegen zum Mond, bauen Computer und haben zahlreiche Krankheiten erfolgreich bekämpfen können. Unsere Gene aber sind nur auf kleine Ess-Portionen mit wenig schnell verfügbaren Kohlenhydraten eingestellt. Der moderne Fast-Food-Konsum entspricht überhaupt nicht dem menschlichen Naturell.

Ausnahme: Sportler
Die Energiegewinnung aus Eiweiß und Fett verläuft deutlich langsamer und ist bei körperlicher Aktivität weniger effizient als die Energiebereitstellung aus Kohlenhydraten. Für intensiv arbeitende Muskeln ist die Glukose eine Art Supertreibstoff.

Carbo-Loading ist hier das Zauberwort, aber nur für Profis bzw. Leistungssportler, die zahlreiche Stunden in der Woche trainieren und dabei permanent  Kohlenhydrate verbrennen.

© Maridav – Fotolia.com

Doch auch im Ausdauersport wie z.B. Marathon setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, Low Carb als Trainingsvorbereitung zu nutzen. Wenn man kohlenhydratarm trainiert, passen sich die Muskeln nach einigen Wochen an diese Situation an; sie lernen hohe Leistungen auch mit Fettverbrennung abzudecken. Damit spart der Körper seinen Supertreibstoff für absolute Leistungsspitzen. 1-2 Tage vor den Wettkämpfen werden dann aber doch Kohlenhydrate zugeführt. Zwei Ergebnisse dieser trainingsbegleitenden Ernährung: Erstens einen besseren Fettstoffwechsel und zweitens einen großen Kohlenhydratspeicher für den Zwischen- und Endspurt.

Bildergebnis für dr. erbil kurt

Dr. Erbil Kurt, Gesundheitspublizist sowie Diät- und Ernährungsexperte

Dr. Erbil Kurt, 53,  ist seit vielen Jahren als Gesundheitspublizist sowie als Diät- und Ernährungsexperte in Deutschland bekannt. Seine Firma Carboo4U betreut deutsche und internationale Spitzensportler und Topteams aus den unterschiedlichsten Sportarten. Als Stoffwechselspezialist beschäftigt Dr. Kurt sich seit vielen Jahren mit dem Thema abnehmen und hat dazu das Infoportal FITTER INS LEBEN® gegründet. Anders als die üblichen Ernährungsratgeber ist FITTER INS LEBEN® Dank der Erfahrungen von Dr. Kurt aus dem Spitzensport auf die unbedingte Kombination auf angepasster Ernährung (Low Carb) und Bewegung ausgelegt.

Fitter Ins Leben Low Carb Rezepte – Sushi Lachstatar – Ein toller Omega-3-Fettsäuren-Lieferant

Omega-3-Fettsäuren sind wichtig. Viele Studien haben gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Aber Vorsicht. Wie bei Vitaminen “kann die positive Wirkung der Omega-3-Fettsäuren bei hoher Dosierung ins Negative kippen – insbesondere wenn statt natürlicher Lebensmittel Nahrungsergänzungsmittel wie Fischölkapseln oder angereicherte Lebensmittel gewählt werden”, so Birgit Niemann vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einem Interview mit dem Online-Magazin “Gute Pillen-Schlechte Pillen”.

Bei langkettigen Omega-3-Fettsäuren ist unser Bedarf beispielsweise mit ein- bis zwei Portionen Seefisch pro Woche gut gedeckt. Grössere Mengen Fischölkapseln können den Cholesterinspiegel ungünstig beeinflussen und die Blutungsneigung erhöhen.

Omega-3-Fettsäuren finden wir vor allem in fettem Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering enthalten. Ein hoher Gehal (53 Gramm pro 100 Gramm) findet sich außerdem in Leinöl. Leinsamen enthalten 17 Gramm pro 100 Gramm, wobei die Fettsäuren nur aus den gemahlenen Samen verfügbar sind. Weitere gute Lieferanten sind Walnüsse mit 7,8 Gramm pro 100 Gramm und Walnussöl mit 12 Gramm pro 100 Gramm, Rapsöl mit 9,6 Gramm pro 100 Gramm und Sojaöl mit 7,7 Gramm pro Gramm.

Hier unser leckerer Fitter Ins Leben Rezept Tipp: Sie mögen es ausgefallen und lecker? Eben interessant und einfach. Lachs und Tunfisch sind sehr beliebte Speisefische. Deshalb einfach mal unsere Happen-Variante probieren. Lachstatar auf geröstetem FITTER INS LEBEN Körnerbrot ist da genau die richtige Idee, um kleine, aber extrem feine Häppchen für die kalten Tage auf den Tisch zu zaubern. Mit etwas Crème fraîche angereichert und einer Prise frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer verschwinden die kleinen leckeren Gaumenschmeichler schnell im Mund und man kann gar nicht genug von ihnen bekommen.

So schnell wie Lachstatar auf geröstetem FITTER INS LEBEN Körnerbrot hergestellt ist, so schnell wird es von Ihren Gästen auch schon wieder verzehrt worden sein. Solche Häppchen sind für einen Abend mit Freunden genau das Richtige, dazu ein Glas Champagner und eine gute Unterhaltung darf dabei auf keinen Fall zu kurz kommen. Der perfekte Abend!


FITTER INS LEBEN und Dr. Kurt empfehlen: Lachstatar auf geröstetem FITTER INS LEBEN Körnerbrot für sechs Portionen

500g frischen Sushi-Lachs
3 kleingehackte Schalotten

Alles in kleine Würfel schneiden, in einer großen Schüssel vermengen mit

Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer
1/2 Paket Tiefkühl-Dill/oder -Schnittlauch
Saft von 1 – 2 Zitronen
4 EL hochwertiges Olivenöl (Gentile)

Wer mag – 1 Paar Chilli-Flocken

und dann für mindestens 1 Stunde kühl stellen.

2-3 Scheiben FITTER INS LEBEN Körnerbrot abschneiden (dick geschnitten), vierteln und von beiden Seiten in einer kleinen Pfanne von beiden Seiten leicht anrösten. Wenn die beiden Scheiben FITTER INS LEBEN Brot ausgekühlt sind, das Lachstatar draufgeben und mit Gartenkresse und Frühlingslauch ausdekorieren.

Zubereitungszeit ca. 15 Minuten.

Wir wünschen einen guten Appetit!

Fitter Ins Leben Grundlagen: Protein und proteinreiche Nahrungsmittel von Dr. Erbil Kurt

Bei Ihrer Suche nach proteinreichen Nahrungsmitteln gibt es natürliche Alternativen zu den klassischen Proteinshakes. Eine ausgewogene Ernährung mit proteinhaltigen Nahrungsmitteln bildet die Grundlage einer gesunden Ernährung. Hier finden Sie eine sehr ausführliche FITTER INS LEBEN Low Carb-Tabelle eiweißreicher Lebensmittel.

In der Ernährung unterscheidet man zwischen tierischen Proteinen und pflanzlichen Proteinen.Unter den eiweißreichen Nahrungsmitteln mit tierischem Ursprung findet man Eier, Geflügel, Fisch, Fleisch und Milchprodukte. Proteine in Nahrungsmittel mit pflanzlichem Ursprung findet man in Soja, Nüssen, Champignons, Hülsenfrüchten und Getreide.

Nahrungsmittel mit hohem Proteingehalt

Eingelegte Schweinelende ist eines des Nahrungsmittel mit dem größten Proteingehalt. Schweinelende enthält 50 Gramm Proteine und nur acht Gramm Fett pro 100 Gramm. Abgesehen von dem Proteingehalt enthält eingelegte Schweinelende so kaum Fett und ist somit für eine kalorienarme Diät empfehlenswert, sowie für jede proteinreiche Diät.

Sojabohnen sind unter den Hülsenfrüchten besonders reich an Proteinen. Soja enthält einen hohen Prozentsatz an hochwertigen Proteinen, fast 37 Gramm Protein pro 100 Gramm Soja. Außerdem enthält Soja die Mehrheit der essenziellen Aminosäuren mit Ausnahme des Methionins, das aber in der Kombination mit Getreide dazu kommt. Mit anderen Lebensmitteln verglichen enthält Soja bei gleicher Menge die doppelte Menge an Proteinen gegenüber Fleisch, viermal soviel Proteine wie Eier und zwölf Mal mehr Proteine als Kuhmilch.

Vollentrahmtes Milchpulver enthält auch einen hohen Proteinanteil, da hier fast alles Fett der Milch entfernt wurde, ohne die Proteine zu zerstören. Der Prozentsatz an Proteinen liegt bei fettfreier Pulvermilch bei etwa 35 Gramm pro 100 Gramm, bei nur einem Gramm Fett. Darüber hinaus bildet fettfreie Milch neben einer hervorragenden Proteinquelle auch eine gute Menge an Vitamin B.

Der luftgetrocknete Manchego-Käse ist ebenfalls ein proteinreiches Lebensmittel mit 32 Gramm Protein pro 100 Gramm Käse. Allerdings enthält der Käse viele Fette. Je nach Reifegrad reduziert der Manchego-Käse den Proteingehalt auf 29% Protein bei halbtrockenem Käse und 26 % Protein bei Frischkäse. Als Alternative bietet sich der Magerkäse mit bis zu 39 % Protein und einem niedrigen Fettgehalt an. Andere Käsesorten wie Gouda, Gruyere oder Emmentaler enthalten ebenfalls etwa 29 % Protein. Roquefort-Käse enthält 23 % Proteine und gereifter Cabrales-Käse etwa 21 % Protein.

Kabeljau ist ein gutes Beispiel für ein proteinreiches und sehr mageres Nahrungsmittel. Als wichtige Quelle für Vitamine und Mineralien bildet dieser Fisch eins der empfehlenswertesten proteinhaltigen Nahrungsmittel.

Mit 30,5 Gramm Protein pro 100 Gramm bildet der spanische Serrano-Schinken eine weitere wichtige Proteinquelle für unseren Körper und erweist sich als guter Partner bei einer Sportlerdiät. Dazu muss man den hohen biologischen Wert des Proteins im Schinken bedenken, der sehr leicht vom Körper aufgenommen wird. Der Serrano-Schinken gehört damit zu den wichtigen Quellen von qualitativ hochwertigen Proteinen.

Erdnüsse sind Trockenfrüchte mit vielen Eigenschaften und einer beträchtlichen Menge an Protein. 100 Gramm Erdnüsse enthalten 27 Gramm Protein. Trotz der hochwertigen Nährstoffe sollte man Erdnüsse wegen ihrer schwer verdaulichen Eigenschaften nur in Maßen genießen.

Aufschnitt wie Salami oder Dauerwurst enthalten 25,8 Gramm Protein pro 100 Gramm. Thunfisch, Geflügelbrust und Linsen bringen etwa 24 Gramm Protein pro 100 Gramm auf die Waage.


Biologische Wertigkei der Eiweißstoffe

Bei weitem nicht alle Eiweißstoffe haben dieselbe biologische Wertigkeit. Unter der biologischen Wertigkeit eines Eiweißstoffes wird verstanden, in welchem Ausmaß die acht essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst aufbauen kann, d.h. die von außen zugeführt werden müssen, in diesem Eiweißstoff vorkommen, desto höher ist die biologische Wertigkeit. Es handelt sich um folgende Aminosäuren:

  1. Valin,
  2. Leucin,
  3. Isoleucin,
  4. Threonin,
  5. Methionin,
  6. Lysin,
  7. Phenylalanin,
  8. Tryptophan.

So ist die biologische Wertigkeit des Weizenmehleiweißes relativ niedrig (35%), weil Lysin eben nur in diesem Anteil im Weizenmehleiweiß vorhanden ist und die Gesamtausnutzung deshalb relativ gering bleiben muß.

Das Vollei gilt als der Standard – Referenzwert. Es hat eine biologische Wertigkeit von 100. Das heisst: aus 100 Gramm Ei kann unser Körper 100 Gramm Körpereiweiß aufbauen. Die biologische Wertigkeit hängt also davon ab, wie gut das Nahrungseiweiß in Körpereiweiß umgewandelt werden kann. Eiweißreiche tierische Lebensmittel sind für den Menschen wertvoller als pflanzliche Lebensmittel, da die tierischen Eiweißstoffe den menschlichen ähnlicher sind. Bei gleichzeitiger Aufnahme von tierischen und pflanzlichen Eiweißen kann sich die biologische Wertigkeit erhöhen.

Mittlerweile hat sich aber herausgestellt, das es Proteine mit einer noch höheren biologischen Wertigkeit, wie z.B. das Molkeprotein (oder Lactalbumin, Whey Protein) gibt, das eine Wertigkeit von 104 besitzt. Whey Protein wird von unserem Körper schnell abgebaut. Grundregel: Je höher die biologische Wertigkeit, umso effizienter kann das zugeführte Eiweiß in körpereigene Aminosäuren umgewandelt werden.

In den meisten Eiweissprodukten auf dem Markt wird Casein anteilsmäßig verwendet, um die biologische Wertigkeit des Eiweiss zu erhöhen. Das Casein ist der Hauptbestandteil des Milchproteins (80%, hoher Gehalt in Fischkäse, Hüttenkäse oder Quark). Die biologische Wertigkeit von Casein liegt bei 77 und so zwar deutlich niedriger als der von Whey Protein bzw. Molkeneiweiss, aber der große Vorteil von Casein ist, das es sehr langsam abgebaut wird. Es eignet sich optimal vor dem zu Bett gehen als Proteinquelle.

Biologische Wertigkeit von Lebensmittel in %

Nahrungsmittel Eiweißgehalt BiologischeWertigkeit
Eier ( Vollei)

12 %

100 %

Vollmilch

3,5 %

86 %

Magermilch

4 %

86 %

Magermilchpulver

35 %

80 %

Speisequark (mager)

17 %

86 %

Rotbarschfilet

19 %

80 %

Rindfleisch (mittelfett)

21 %

76 %

Hefe (frisch)

17 %

69 %

Sojabohnen

31 %

72 %

Hülsenfrüchte

24 %

30 %

Weizenmehl

10 %

35 %

Kartoffeln

2 %

76 %


Andere proteinreiche Nahrungsmittel

Andere Nahrungsmittel mit einem hohen Proteingehalt, aber weniger Gesamtmenge, sind folgende (% auf 100g):

Linsen (23,5% Protein)
Thunfisch (23 % Protein)
Erbsen (23 % Protein)
Roquefort-Käse (23 % Protein)
Hähnchenbrust (22,8 % Protein)
Putenaufschnitt (22,4 % Protein)
Paprikawurst, gekochter Schinken (22 % Protein)
Ölsardinen (22 % Protein)
Mageres Schweinefleisch (21,2 % Protein)
Mageres Rindfleisch (21% Protein)
Echter Thunfisch (21 % Protein)
Cabrales-Käse (21 % Protein)
Kalbsfilet (20,7 % Protein)
Mageres Rindfleisch (20,7 % Protein)
Gegrilltes Hähnchen (20,6 %)
Leber (20,5% Protein)
Krustentiere wie Gambas o.ä. (20,1 % Protein)
Kichererbsen (20 % Protein)
Mandeln (20 % Protein)
Mageres Schweinefleisch (20 % Protein)
Blutwurst (19,5 % Protein)
Zicklein (19 % Protein)
Weiße Bohnen (19 % Protein)
Seeteufel, Lachs (19 % Protein)
Lamm (17,6 % Protein)
Pistazien (17,6 % Protein)
Kabeljau (17 % Protein)
halb fettes Schweinefleisch (16,7 % Protein)
Seezunge, Weißling oder Merlan (16,5 % Protein)
Schnecken (16,3 % Protein)
Seehecht (,9 % Protein)
marinierter Thunfisch (15 % Protein)
Eiweiß von Hühnereiern (11,1 % Protein)
Fettfreie Milch (3,5 % Protein)

Quelle: FITTER INS LEBEN

http://www.carboo-shop.de/low_carb_gewichtsreduktion_diaet_gewichtsverlust_kohlenhydrate_protein_eiweiss_abnehmen_gesundheit_backmischungDer Autor Dr. Erbil Kurt (52) lebt und arbeitet in Uslar, ist verheiratet und Vater von drei Töchtern. Er ist seit vielen Jahren als leidenschaftlicher Ausdauersportler, Gesundheitspublizist sowie Diät- und Ernährungsexperte bekannt.

Seine Firma Carboo4U betreut (inter)nationale Spitzensportler und Topteams aus den unterschiedlichsten Sportarten. Als Stoffwechselspezialist beschäftigt Dr. Kurt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Abnehmen und hat dazu das FITTER INS LEBEN® Konzept erfunden und entwickelt.

 

 

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Fitter Ins Leben Wissen – Schon Großmutter wusste es, Nüsse sind gesund und lecker…

FITTER INS LEBEN mit Nüssen
© kaanates – Fotolia.com

In unseren Breitengraden gedeihen vor allem Wal- und Haselnüsse, doch viele der beliebten Knabberkerne sind Exoten. Botanisch betrachtet handelt es sich bei den meisten auch gar nicht um Nüsse. Mandeln, Pekannüsse, Cashews oder Pistazien beispielsweise sind die Steinkerne einer Steinfrucht. Pinienkerne und Muskatnüsse sind Samen. Und Erdnüsse gehören streng genommen zu den Hülsenfrüchten.

Nüsse sind wegen ihres hohen Anteils an wertvollen Fettsäuren, Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen so gesund, dass man sie eigentlich das ganze Jahr über knabbern sollte.

Durchschnittlich haben 100 Gramm Nüsse etwa 600 Kalorien, trotzdem liegt der Pro-Kopf-Verzehr in Deutschland bei etwa 3,5 Kilo jährlich. Knabbert man die Nuss mit Genuss und in Maßen, überwiegt der gesundheitliche Aspekt. Sie sind reich an B-Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Der hohe Anteil ungesättigter Fettsäuren in den knackigen Früchtchen hilft sogar den Cholesterinspiegel zu senken. Das schützt die Blutgefäße vor Verkalkung und beugt somit Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Nüsse sind ein schneller Energielieferant für Gehirn und Nerven, wobei jede Sorte ihr eigenes Spezialgebiet hat.

So zeigte die viel zitierte „Nurses Health Study“, dass Frauen mit einem wöchentlichen Nuss-Verzehr von mindestens 150 Gramm ihr Herzinfarktrisiko um 35 Prozent verringern konnten. Ähnliches ergab eine Untersuchung durch das „National Heart, Lung and Blood Institute“. Danach konnten Männer und Frauen, die mit ihrer Kost reichlich Linolensäure aus Nüssen aufnahmen, das Risiko einer Herzerkrankung um 39 Prozent verringern.
Zugegeben: Nüsse enthalten reichlich Fett (50 bis 65 Prozent) und dementsprechend viele Kalorien (600 bis 700 kcal./100 g). Doch Angst vor zu vielen Pfunden braucht dennoch niemand zu haben.

Ernährungswissenschaftler an der Purdue University in West Lafayette (Indiana) haben die Auswirkungen des Nussverzehrs untersucht. Ergebnis: Auch wer nach Belieben Erdnüsse knabbert, legt kaum an Gewicht zu. Mögliche Erklärung: Nüsse machen so satt, dass man automatisch weniger isst.

Was die einzelnen Nuss-Sorten so wertvoll macht:


Paranuss

© ExQuisine – Fotolia.com

Die südamerikanische Paranuss, eigentlich ein hartschaliger Samen, liefert neben Vitamin B1 und Phosphor vor allem Selen. Kein anderes pflanzliches Nahrungsmittel enthält das seltene Spurenelement in einer derart hohen Konzentration, denn schon drei Nüsse decken den Tagesbedarf eines gesunden Erwachsenen. Selen zählt zu den Antioxidantien, wehrt freie Radikale ab und ist wichtig für die Gehirntätigkeit. Daneben wird Selen in der Krebstherapie eingesetzt und schützt vor Zerstörung der Zellen, weshalb es bei Schilddrüsenentzündungen essentiell ist.
Zudem steckt unter der harten Schale viel Vitamin B1 für ein starkes Nervenkostüm.

Cashewnuss

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Die nierenförmigen aromatischen Cashewnüsse enthalten mehr sättigende Kohlenhydrate als andere Sorten. Außerdem sind die B-Vitamine ideale Gehirn- und Nervennahrung. Phenolsäuren und Protease-Inhibitoren sollen der Krebsentstehung vorbeugen.
Erdnüsse:
In Erdnüssen steckt viel herzfreundliche Linolsäure und zellschützendes Vitamin E. Tryptophan verhilft zu gutem Schlaf. Phytosterine wirken blutfettsenkend und beschleunigen die Blutgerinnung. Wegen des Puringehalts ist bei Gicht Vorsicht angesagt. Tipp: Da geröstete Erdnüsse meist viel Salz enthalten, Nüsse am besten selber kurz rösten.

Macadamianuss

© Christian Jung – Fotolia.com

Die aus Australien stammende Macadamianuss ist die „Königin der Nüsse“ und enthält von allen Nüssen das meiste Eiweiß, außerdem reichlich herz- und gefäßschützende ungesättigte Fettsäuren.

 

 

Walnuss

FITTER INS LEBEN mit Walnüssen
© kaanates – Fotolia.com

Walnüsse gehen glatt als Vitaminpillen durch. Der Cocktail aus den Vitaminen A, B1, B2, B3, C und E, Kalium, Zink, Eisen, Magnesium und Linolensäure – um nur einige zu nennen – macht sie zu einem vollwertigen, gesunden Nahrungsmittel. Walnüsse gehören zu den besten natürlichen Quellen des „Schlafhormons“ Melatonin, das wegen seiner antioxidativen Wirkungen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen kann. Herzgesund wirken auch die Omega-3-Fettsäuren. Durch seinen Zink-Anteil können Walnüsse zudem das Immunsystem stärken.

Pekanuss

FITTER INS LEBEN mit Pekannüssen
© Food – Fotolia.com

Sie gehören zur Walnussfamilie, sind jedoch süßer und aromatischer. Durch die Inhaltsstoffe sind Pekannüsse der ideale Kraft- und Energiespender.

 

 

Haselnuss, Mandeln, Pistazien

FITTER INS LEBEN mit _Mandeln
© kaanates – Fotolia.com

Haselnüsse warten mit besonders vielen Ballaststoffen auf. Gerbstoffe regen die Haut- und Darmfunktion an, Lezithin hält das Gehirn auf Trab. Haselnüsse sollen günstig auf die Blutbildung und das Immunsystem wirken. Harntreibend wirkt ein Aufguss aus Haselnuss-Schalen. Haselnüsse, Mandeln und Pistazien sind auf Kalium spezialisiert. Das Mineral regelt das Zellwachstum, stabilisiert den Blutdruck und beeinflusst den Säure-Basen-Haushalt des Körpers.

Besonders die Inhaltsstoffe der Mandeln sollen stärkend auf Schwangere und Stillende wirken. Eine Ernährung, die auch Mandeln enthält, senkt laut einer aktuellen Studie bei Menschen mit zu hohen Blutfettwerten bestimmte Entzündungszeichen. Tipp: Mandeln immer gründlich kauen.

Wie man Nüsse verzehren soll

Die beste Variante ist der Genuss und Verzehr ungesalzener Nüsse. Gesalzene Nüsse enthalten nämlich häufig nur minderwertiges Kochsalz, was zu Bluthochdruck und einer unnötigen Belastung der Nieren führen kann. Zudem hinzufügend kann die Niere täglich nur 5g Salz verarbeiten, da sonst zu viel Wasser im Körper gebunden wird. Hier können Venenprobleme, geschwollene Beine oder ein gestörter Stoffwechsel die Folge sein.

Nüsse lassen sich leicht in die tägliche Nahrung einbauen, etwa ins Müsli, in Joghurt oder als Nussbrot, z.B. als Beigabe in die FITTER INS LEBEN Brotbackmischung.

Aber Achtung: Nüsse werden wegen ihres hohen Fettgehalts auch schnell ranzig.

Die Verbraucherschützer raten, zerkleinerte oder gemahlene Nüsse sofort zu verzehren. Alternativ können sie vorübergehend luftdicht verpackt im Kühlschrank gelagert werden. Selbst geerntete Nüsse halten sich an einem kühlen Ort in luftdurchlässigen Netzen dagegen etwa ein Jahr.

Hinweis: Allergiker sollten allerdings aufpassen, denn Nüsse können Kreuzallergien auslösen (Siehe: http://www.daab.de/ernaehrung/nuss-allergie/). Wer bei Birkenpollen niesen muss, wird beim Genuss von Äpfeln, Mandeln und Haselnüssen vielleicht ein unangenehmes Jucken im Mund spüren, schlimmstenfalls sogar Atemnot. Oftmals werden Nüsse besser vertragen, wenn sie ohne Fett in der Pfanne geröstet werden.

Sollten Sie weitere Fragen haben, dann wenden Sie sich an den Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. Dort erhalten Sie als Mitglied eine detaillierte Beratung durch das DAAB-Wissenschaftsteam.

http://www.carboo-shop.de/low_carb_gewichtsreduktion_diaet_gewichtsverlust_kohlenhydrate_protein_eiweiss_abnehmen_gesundheit_backmischungDer Autor Dr. Erbil Kurt (52) lebt und arbeitet in Uslar, ist verheiratet und Vater von drei Töchtern. Er ist seit vielen Jahren als leidenschaftlicher Ausdauersportler, Gesundheitspublizist sowie Diät- und Ernährungsexperte bekannt.

Seine Firma Carboo4U betreut (inter)nationale Spitzensportler und Topteams aus den unterschiedlichsten Sportarten. Als Stoffwechselspezialist beschäftigt Dr. Kurt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Abnehmen und hat dazu das FITTER INS LEBEN® Konzept erfunden und entwickelt.

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